Petition gegen das Donaulied

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Ich muss zugeben, dass ich heute beim Lesen eines Artikels in der Zeitung zu obiger Petition sehr erschrocken bin, wie oft ich das so genannte „Donaulied“ gedankenlos gehört und in meiner Jugend sogar selbst mitgesungen habe. Zwar mit ein bißchen Unwohlsein, aber dennoch ohne den Inhalt näher zu hinterfragen.  Dabei ist der Inhalt dieses Liedes eigentlich unerträglich !! Vielleicht ist man mittlerweile auch mehr sensibilisiert dafür. Da ist meines  Erachtens auch kein Raum für Argumente, wie „das Lied ist doch Kulturgut oder Tradition“. Auch wenn wir aktuell sicherlich andere Probleme haben und es noch viele weitere zweifelhafte Liedtexte gibt, finde ich es gut, dass sich jemand dieser Thematik annimmt und sich dafür einsetzt, den abstoßenden Text des Donauliedes verbieten zu lassen, um damit auch dem gängigen „Bierzelt-Sexismus“ entgegen zu wirken. Ich habe daher die Petition mit meiner Unterschrift unterstützt.

Wenn Du das auch möchtest, kannst Du das hier tun:

https://www.openpetition.de/petition/online/aktion-gegen-das-donaulied

Viele liebe Grüße auch in Corona-Zeiten und bleibt gesund!!

 

Die Frau darf nicht untergehen !

Was die Leserin V.L. in nachfolgend angefügtem Artikel in der heutigen Main-Post-Ausgabe moniert, ist mir auch schon aufgefallen, daher spricht sie mir aus der Seele !! Das ist ja auch genau mein Thema.
Aber lest selbst:

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Veranstaltungstipps

Hallo Zusammen,

heute möchte ich Euch mal ein paar interessante Ausstellungen bzw. Veranstaltungen rund um das Thema Frau ans Herz legen, über die ich in der vergangenen Woche gestolpert bin und die man aktuell besuchen kann.

Mein erster Vorschlag wären die 28. Schweinfurter Frauenwochen des Frauenplenums vom 28. Februar – 15. März 2020 mit vielen interessanten Veranstaltungen. Schaut einfach mal rein, vielleicht ist was für Euch dabei. https://www.schweinfurt.de/leben-freizeit/gesundheit-soziales/gleichstellungsstelle/m_37831

Mein zweiter Vorschlag ist ein Besuch des Georg-Schäfer-Museums in Schweinfurt. Wer noch nicht dort war, könnte vielleicht die Ausstellung „Talent kennt kein Geschlecht – Malerinnen und Maler der Romantik auf Augenhöhe vom 16. Februar bis 10. Mai 2020“ hierfür zum Anlass nehmen. https://www.museumgeorgschaefer.de/Ausstellungen

Zu guter Letzt bin ich über einen Zeitungsartikel gestoßen, der auch eine interessante Ausstellung mit dem Namen „Frauenbilder“ vom 02.03 – 27.03.2020 in Marktheidenfeld bewirbt. https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Ausstellung-Frauenbilder-im-Forum-Rathaus;art776,10405900

Also dann viel Spaß !!!

Weibergedöns mit Weck und Witz

Heute möchte ich Euch von eine Veranstaltung berichten, die nun schon zum zweiten Mal in Büchold stattgefunden und viele Frauen glücklich gemacht hat. Da ich Teil des Organisationsteams bin, kann es sein, dass ich etwas befangen bin und meine Begeisterung zuweilen etwas zügeln muss 🙂 !

Begonnen hat alles damit, dass wir 8 Frauen sind, die sich unter anderem zur kulinarischen Bereicherung verschiedener „Events“ in Büchold zusammengefunden haben und dabei immer mit viel Kreativität und Spass zugange sind. Daraus ist dann der Wunsch entstanden, mal eine komplett eigene Veranstaltung auf die Beine zu stellen. So wurde bei mehreren feucht-fröhlichen Abenden das Weibergedöns mit Weck und Witz kreiert – eine Veranstaltung von Frauen für Frauen mit Schlemmerfrühstück und Kabarett, also etwas für Geist und Gaumen !!

„Weibergedöns mit Weck und Witz“ weiterlesen

Adelheid – Portrait einer starken Frau

In der ersten Ausgabe des Magazins ImPULS der Pfarreiengemeinschaft um Maria Sondheim Arnstein bin ich über einen Beitrag von Margot Heilmann mit oben stehendem Titel gestoßen, der mich sehr beeindruckt hat. Aber lest selbst !!

Adelheid mit Ihrer Familie

Groß, muskulös, schweißglänzend, Sixpack. Ist das ein starker Mensch? Natürlich ist er das! Man kann diese körperliche Stärke auf Anhieb erkennen.

Es gibt aber auch noch diese andere, nicht sichtbare innere Stärke. Man muss schon richtig hinschauen, hinter die Kulissen und sogar ein bisschen in den Menschen hineinblicken um seine „innere Stärke“ zu erkennen.

Ich habe mich mal umgeschaut und relativ schnell eine Frau mit eben dieser inneren Stärke gefunden. Freilich ist sie nicht die Einzige mit dieser Eigenschaft, vielmehr soll sie stellvertretend für alle starken Menschen stehen, die kontinuierlich und oft im Verborgenen unglaublich stark sind.

Ihr Name ist Adelheid.

Sie wuchs bei ihren Eltern und Geschwistern auf und ihre Kinder- und Jugendzeit verliefen in geordneten Bahnen. Schon als junger Mensch zeigten sich bei ihr starke soziale Empfindungen: ein blinder Onkel lebte mit in der Familie und Adelheid verspürte früh Mitgefühl und Hilfsbereitschaft für ihn, ebenso wie für einen in der Nachbarschaft lebenden behinderten Jungen. An die Schulzeit schloss sich eine Lehre zur Bürokauffrau an. Schon bald lernte sie ihren späteren Ehemann kennen und lieben, und als sich ein Kind ankündigte wurde die Hochzeit geplant. Eine glückliche Zukunft stand bevor.

Und plötzlich war er da. Der erste von vielen Schicksalsschlägen.

„Adelheid – Portrait einer starken Frau“ weiterlesen

Heute mal ein Ausflugstipp ins „CAFE einzigARTig“ nach Rothenburg o. d. Tauber

Hallo meine Lieben,

ich war am Wochenende wieder mit befreundeten Familien zum Campen in der Nähe von Rothenburg o. d. Tauber. Vor einigen Jahren haben wir bei einem Spaziergang durch Rothenburg ein bezauberndes Cafe entdeckt, dass uns sofort in seinen Bann gezogen hat. Seit dem ist es nun Tradition, dass die Frauen der Gruppe diesem herrlichen Ort auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Doch das Cafe lässt nicht nur Frauenherzen höher schlagen, unsere Männer waren auch sehr begeistert. Neben dem außergwöhnlichen Ambiente wird Einiges an nicht alltäglichen kulinarischen Köstlichkeiten geboten und fast alles was nicht niet- und nagelfest ist, kann zudem käuflich erworben werden. Wenn ihr also mal in der Nähe seid, kann ich Euch nur empfehlen dort mal vorbeizuschauen. Anbei noch ein paar Eindrücke, die ich versucht habe bildlich festzuhalten.

Das Cafe findet Ihr in der Galgengasse 33, 91541 Rothenburg

Nähere Infos erhaltet Ihr hier: www.cafe-einzigartig-rothenburg.de

Viel Spass beim Ausprobieren, stöbern und schlemmen !!

Euere Manuela

„Waldmädli“ und „Kulturfrauen“

Heute möchte ich Euch auf eine sehr interessante Ausstellung im Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald zum Thema „Frauen & Wald“, die vom 13. Mai – 30. Juni 2019 besucht werden kann, hinweisen. Die kurzweilige und abwechslungsreiche Ausstellung ist in Zusammenarbeit der Bayerischen Landfrauenvereinigung des KDFB e.V. mit der Bayerischen Forstverwaltung und den Bayerischen Staatsforsten entstanden.

Ich durfte am 13. Mai die Ausstellungseröffnung miterleben und mir einen Eindruck von den verschiedensten Tätigkeiten von Frauen im Wald früher und heute verschaffen.

Von links – Lucia Stark (Landfrauenvereinigung des Kath. Deutschen Frauenbundes), Antje Julke (Öffentlichkeitsarbeit, Armt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten in Würzburg – AELF-) und Elfi Raunecker (Bereichsleiterin Forsten AELF)

Die Ausstellung stellt Frauen vor, die Aufgaben im und für den Wald wahrnehmen, dokumentiert aber auch die geleistete Arbeit der Frauen in den Nachkriegsjahren. So fand ich die Erzählungen der anwesenden Zeitzeuginnen, die sogenannten „Waldmädli“, über ihre schwere Arbeit im Wald um 1955, aber auch die damit verbundenen schönen Erinnerungen sehr interessant.

Die „Waldmädli“ Lotte Metzger aus Gramschatz und Hiltrud Eisenbacher aus Retzbach

Eher zufällig habe ich erfahren, dass auch die Bücholderinnen Gertrud Stock und Maria Volk, die damals in Obersfeld wohnten, in dieser Zeit im Wald gearbeitet haben. Sie wurden damals „Kulturfrauen“ genannt. Ihr „Wald“ war die Revierförsterei Reußenberg bei Bonnland. So kamen auch hier die Frauen aus den umliegenden Ortschaften meist mit dem Fahrrad, um den Wald nach den Kriegsjahren wieder aufzuforsten und es gibt noch unzählige weitere Frauen, die diese Arbeiten im Wald deutschlandweit ausgeführt haben.

Die Waldmädli und Kulturfrauen waren die Trümmerfrauen des Waldes !

„Nach dem großen Krieg war das Holz in Deutschland knapp. Zum einen wurde auch der Wald für die Wiedergutmachung der von Deutschland im Ausland verursachten Kriegsschäden herangezogen. Infolge der sogenannten „Reparationshiebe“ der Alliierten wurden zehn Prozent der deutschen Waldfläche kahlgeschlagen. Zum anderen wurde das Holz auch für den Wiederaufbau von zerstörten Häusern, Städten und Dörfern benötigt. Der Leistung der Kulturfrauen wurde mit der Abbildung auf der 50-Pfennig-Münze ein Denkmal gesetzt. Da Rohstoffe knapp waren, wurde Holz außerdem zum Heizen und Kochen benötigt. Die Kohle, die pro Haushalt zum Kochen und Heizen ausgegeben wurde, reichte in den meisten Fällen nicht aus. So wurde, oft illegal, im Wald zusätzliches Holz geschlagen. Der Wald hat unter dieser Belastung sehr gelitten. Man schätzt, dass in den ersten Nachkriegsjahren neun- bis 15-mal mehr Holz geschlagen wurde, als nachwachsen konnte – das Prinzip der Nachhaltigkeit war außer Kraft gesetzt. Die Kulturfrauen mussten damals gewaltige Flächen wieder aufforsten.“ (Quelle: BMEL 2016, Unser Wald)

Viele unserer heutigen Wälder stammen daher sozusagen aus Frauenhand !!


50-Pfennig-Stück, dessen Rückseite das Bild einer Eichen-Pflanzerin zeigt. Damit sollte sowohl an die in der Wiederaufforstung tätigen Waldarbeiterinnen als auch an die Trümmerfrauen erinnert werden

Nähere Informationen zur Ausstellung und auch zu weiteren Veranstaltungen zum Thema findet ihr unter

http://www.aelf-wu.bayern.de/forstwirtschaft/216859/index.php

Am 12. Mai ist Muttertag !

Meine erste „Kolumne“ oder ein nicht ganz ernst gemeinter (oder vielleicht doch ?) Beitrag zu diesem Ehrentag 🙂

Liebevoll gedeckte Frühstückstische, selbst gepflückte Maiglöckchensträuße, selbst gebackene Kuchen, selbst gebastelte Geschenke von wundervollen, an diesem Tag nicht streitenden Kindern, die einem zusammen mit dem Ehemann jeden Wunsch von den Augen ablesen und durch Taten und Worte zeigen, wie sehr sie uns Mütter lieben und schätzen und das Ganze an einem herrlichen Frühlingstag bei strahlendem Sonnenschein – alles nur ein Traum ?

Jaaaaaaaa !!

Die Realität sieht nämlich anders aus !!

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